Camping Caravaning La Manga (SP) (Dienstag, 24.11.2009)
Wetter: sehr schön / Temp.: 19 Grad / Wind: 1 - 2 Bf.
Wir nähern uns allmählich der Zehngradgrenze. Nur gerade 11 Grad zeigt das Thermometer heute am frühen Morgen an. Unsere Nordic Walking Runde ist richtiggehend "erfrischend" ;-) Einige fragen sich vielleicht, warum wir immer so viel über das Wetter schreiben. Der simple Grund dafür ist, dass wir als Camper vermehrt dem Wettergeschehen ausgesetzt sind. Wir halten uns entsprechend öfter im Freien auf, nicht zuletzt aber auch wegen unseren vielen Hobbies, welche wir meistens in unter freiem Himmel ausüben (Spazieren, Wandern, Joggen, Nordic Walken, Tai Qi, Tennisspielen, Radfahren, Rollerfahren, Windsurfen, Snowboarden, etc.).
Heute ist wieder ein wahrer Prachtstag. Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Roller nach "Cala Reona", am westlichen Ende von "Cabo de Palos". Von dort aus führt ein Felspfad entlang der zerklüfteten Mittelmeerküste bis in die Bucht von "Calablanque". Wir lieben diesen Wanderweg, weil er uns ein wenig an unsere Heimat erinnert, an die Hügel- und Berglandschaft.
Die Aussicht auf die Bucht von "Cala Reona" mit dem Dorf Cabo de Palos" im Hintergrund ist fantastisch.

Wir haben uns für die Wanderung doch etwas zu warm angezogen. Die Sonne brennt am Morgen unbarmherzig auf den Osthang und heizt diesen ungleich stärker auf als beispielsweise die Strandlage des Campingplatzes am "Mar Menor".
Der Weg führt hoch über dem Meeresspiegel durch unterschiedliche Felsformationen. Gutes Schuhwerk ist ratsam (keine Slippers).


Entlang des Felspfades treffen wir immer wieder auf tiefe Brunnenschächte aus der Zeit des Erzschürfens hier in dieser Gegend. Beim Hinunterschauen könnte einem schwindelig werden.


Der Blick auf das kristallklare Wasser des Mittelmeers ist ebenso beeindruckend. Der knallblaue Himmel spiegelt sich mit grünblauen Schattierungen im Meer und ergibt zusammen mit den eisenhaltigen Felsen einen anmutigen Kontrast.

Aber auch am Wegesrand finden wir Kostbarkeiten. Die Flora ist hier selbst Ende November immer noch farbig, wie bei uns etwa im September.

Nach einer halben Stunde erblicken wir das Ziel unseres heutigen Spaziergangs, die "Calablanque" mit den wunderschönen Sandbucht, den Salinen und dem markanten Kanonenberg im Hintergrund.

Der Rückweg geht üblicherweise schneller vor sich. Vor uns taucht bald einmal der markante Leuchtturm von "Cabo de Palos" auf. Wir erledigen anschliessend gleich noch unsere Einkäufe beim "Mercadona".
"BrightSky" Netzwerkprobleme immer noch ungelöst
Das WLAN von "BrightSky" läuft nun bereits seit vier Tagen nur noch sporadisch und äusserst langsam. Der Internet-Zugriff ist instabil und generell zu langsam (statt 1 Mb/s höchstens 0,3 Mb/s). Totale Netzunterbrüche sind allgegenwärtig. So kann es nicht weitergehen.
Der Internet-Room von "BrightSky" auf dem Campingplatz überläuft inzwischen von unzufriedenen Kunden, die alle das gleiche Problem haben wie wir. Sie wollen endlich einen stabilen, leistungsfähigen Internet-Anschluss, wofür sie letztendlich viel Geld bezahlt haben, nämlich 30.00 Euro pro Monat! Toni, der Vertreter von "BrightSky", hat alle Hände voll zu tun um die Leute zu beruhigen. Scheinbar haben sie die eigentliche Stürungsursache immer noch nicht gefunden.
Seit beinahe zwei Monaten hält dieser mehr als unbefriedigende Zustand nun schon an. Unsere Geduld wird wirklich stark strapaziert und ist allmählich am Ende angelangt. Ich weiss zwar aus eigener Berufserfahrung, dass Netzwerkprobleme sehr komplex, nicht leicht aufzuspüren und oft nicht einfach zu beheben sind. Dennoch müssen die fachlichen Fähigkeiten, die Seriosität und Professionalität von "BrightSky" ernsthaft bezweifelt werden. Es kann nicht sein, dass wir monatelang auf eine Lösung all dieser technischen Probleme warten, ohne irgend eine Veränderung festzustellen.
Die Informationspolitik von "BrightSky" ist ebenfalls indiskutabel. Auf konkrete Fragen erhält man nur wage und ausweichende Auskünfte. Auf eine offizielle, schriftliche Information der Lage durch die Geschäftsleitung von "BrightSky" warten wir vergeblich. Konkrete Termine für eine eventuelle Behebung bleiben aus. Auf die versprochene Bereinigung der verwendeten Netzwerk-Protokolle auf dem Netz (Harmonisierung auf PPPoE) warte ich nun bereits wieder seit drei Wochen, alles Punkte, die "BrightSky" in einem nicht sehr professionellen Licht erscheinen lassen.
Wie geht es weiter? Was haben wir im Moment für Möglichkeiten?
- Toni offerierte mir meinen Laptop im Internet Room von BrightSky ans Internet anzuschliessen, um die wichtigsten Arbeiten erledigen zu können. Da leider nur ein Steckplatz vorhanden ist, jedoch viele Kunden von BrightSky das gleiche Problem haben, entsteht zwangsläufig eine Warteschlange.
- Die Probleme scheinen vor allem in der "Sektion PQ" zu liegen. In meinem Fall wäre ein Wechsel auf den Hotspot in "Sektion O" nach wie vor aktuell. Ich befinde mich sogar näher am Hotspot O als am Hotspot PQ.
- Sollte in absehbarer Zeit keine Verbesserung der Lage in Sicht sein, werde ich mich wohl oder übel nach einer anderen Internet-Access-Lösung umsehen müssen, zum Beispiel Internet via Mobil-Access mit UMTS.
Camping Caravaning La Manga (SP) (Mittwoch, 25.11.2009)
Wetter: sehr schön / Temp.: 19 Grad / Wind: 3 - 6 Bf.
Heute am frühen Morgen haben wir die Zehngradgrenze erreicht. Das Frühstück verlegen wir diesmal in unser Reisemobil, obwohl es dort drinnen ohne zu heizen ebenfalls nur 12 Grad warm ist. Dann hilft eben nur geeignete Bekleidung.
Am Nachmittag gibt es endlich wieder einmal Starkwind. Um halb drei Uhr gehe ich mit dem 7.0 m2 Segel aufs Wasser. Anita hat heute keine Lust zu Surfen. Nach einer Viertelstunde muss ich bereits auf 6.0 m2 wechseln. Der Wind bläst aus südlicher Richtung mit ca. 4 bis 5 Bf. ablandig übers "Mar Menor" und ist deshalb ziemlich böig (bis 6 Bf.).

Wir geniessen die zwei Stunden, denn unser letzter Surftrip liegt immerhin schon 10 Tage zurück. Da ist man nicht mehr so wählerisch ;-)
"BrightSky" wirkt nach wie vor unentschlossen
Das Dilemma um das WLAN-Netzwerk von "BrightSky" ist immer noch nicht ausgestanden. Ich deponiere bei Toni von "BrightSky" unseren neuesten Qualitätsreport des WLANs der vergangenen 8 Wochen. Wir sind nun bereits wieder seit 5 Tagen ohne Internetzugriff, eine kleine Katastrophe, denn wir hätten nebst unserem Reisetagebuch noch einige andere wichtige Angelegenheiten zu regeln. Wir sind mit unserer Reklamation nicht alleine. Der Internet-Room von "BrightSky" wird auch heute Morgen stark von unzufriedenen Kunden frequentiert, die sich über den schlechten Service beschweren. Einige drohen bereits mit der Polizei und dem Anwalt wegen versuchten Betruges.
Wenigstens kann ich heute mit meinem Laptop für eine halbe Stunde den Kabelanschluss von Toni benutzen. Die Zugriffsgeschwindigkeit ist zwar auch nicht berauschend, aber ich kann zunächst mal die dringenden Bankgeschäfte erledigen. "BrightSky" verspricht, dass die Sektion PQ diese Woche noch auf das Protokoll PPPoE umgestellt wird. Nach den bisher gemachten Erfahrungen mit "BrightSky" sind wir sind eher skeptisch. Wir werden sehen…
Camping Caravaning La Manga (SP) (Donnerstag, 26.11.2009)
Wetter: sehr schön / Temp.: 20 Grad / Wind: 1 - 3 Bf.
Nach einem Temperatursprung um 4 Grad nach oben, fühlen wir uns heute Morgen bei 14 Grad wieder richtiggehend wohl. Verantwortlich dafür ist eine erneute Südströmung, welche in den nächsten Tagen wärmere Luft aus Afrika gegen Spanien führt. Es wird wieder ein wunderbarer, warmer Tag mit angenehmen Temperaturen.


Mit Windsurfen wird heute laut Windprognosen von "Windguru" und "Windfinder" nichts. Wir gehen den Tag geruhsam an und fahren erstmal zum Einkaufen nach "Cabo de Palos". Am Nachmittag trinken wir unseren Café wieder einmal auf der Terrasse des Strandrestaurants. Heute ist viel los, da die "Line Dance" Gruppe wieder eifrig am Üben ist.

Miserabler Service von "BrightSky"
"Henk" ist über den miserablen Service von "BrightSky" sehr erzürnt und hat nun ein Schreiben mit Androhung einer Anklage wegen Betruges aufgesetzt mit gleichzeitiger Unterschriftensammlung der Betroffenen. Es ist heute der 6. Tag in Folge, wo das WLAN von "BrightSky" nicht funktioniert. Es einfach unglaublich, wie unprofessionell sich "BrightSky" verhält.
Camping Caravaning La Manga (SP) (Freitag, 27.11.2009)
Wetter: sehr schön / Temp.: 20 Grad / Wind: 1 - 2 Bf.
Wir starten mit 15 Grad in den Tag. Die Zwanziggradgrenze werden wir gemäss Wetterprognosen heute wieder mal überschreiten :-) Über das Wochenende ist dann allerdings eine Störung mit Temperaturrückgang vorhergesagt; dafür gibt es tollen Wind zum Windsurfen mit ca. 6 Beaufort :-)
Da der Internet-Zugang von "BrightSky" immer noch sehr langsam und dazu unzuverlässig ist, bleibt uns keine andere Wahl, als nach "La Manga" zu fahren und dort unsere wichtigen Geschäfte im Internet-Café "buro 22 informatica" zu erledigen. Dies kostet zwar Euro 3.00 pro Stunde, aber die Verbindung ist wenigstens zuverlässig und schnell. Der nächste Schritt wird sein, dass wir uns einen Mobil-USB-Stick von "MásMovil", einem spanischen 3G-Anbieter, zulegen. Auf dem Campingplatz haben schon einige Gäste diesem preiswerten Prepaid-Angebot Gebrauch gemacht. Man bezahlt pro MB Datenvolumen Euro 0.03, d.h. Euro 30.00 pro GB. Für mehr als gelegentliches Surfen im Internet und EMail ist diese Zahlungsart allerdings nicht geeignet, ansonsten wird der Spass teuer. Eine Flatrate ohne Volumenbegrenzung, wie "BrightSky" dies anbietet, ist für unsere Bedürfnisse besser geeignet (wenn's funktionieren würde).
Dagmar und Eugen sind bereits am Packen. Sie werden uns leider am Sonntag verlassen und nach Deutschland zurückfahren. Unseren nachmittäglichen Café mit Kuchen geniessen wir heute zusammen mit ihnen bei uns vor dem Büssli. Dazu gibt's einen leckere "Birne Hélène" mit der köstlichen Schokoladen-Crème von Stalden.
Zum Abendessen fahren wir nach "La Manga" zum "Restaurante Paquebote", wo wir auf unseren Radtouren auf "La Manga" jeweils gerne unseren Café trinken.

Die Aussicht von der Veranda auf das "Mar Menor" und das andere Ufer ist faszinierend.

Das Preis-/Leistungsverhältnis ist durchschnittlich. Die Portionen sind zwar eher gross, so dass wir uns locker einen gemischten Salat teilen können. Die Pizza hat für unseren Geschmack allerdings viel zu viel Fleisch drauf, dafür etwas zu wenig Gemüse :-)

Wir geniessen den schönen Abend.

Mit 17 Grad Lufttemperatur ist es bei unserer Rückfahrt um neun Uhr immer noch recht mild.

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