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Samstag, 31. Oktober 2009

Aufenthalt in Südspanien VI (mit Elchi)

In La Manga (SP) (Samstag, 31.10.2009)
Wetter: schön / Temp.: 24 Grad / Wind: 1 - 2 Bf.

Es war eine aussergewöhnlich warme Nacht mit minimal 20,5 Grad Lufttemperatur und dies Ende Oktober. Über das Wetter können wir uns wirklich nicht beklagen. Einen so schönen und warmen Oktober hatten wir noch nie.

Am Nachmittag unternehmen wir zusammen mit Dagmar und Eugen wieder einmal eine Radtour zum Strandcafé in die "La Manga". Auf der nahen Go-Kart-Strecke drehen heute zwei junge Fahrer mit viel Lärm und Gestank ihre Runden.

Als wir beim Strandcafé ankommen, stellen wir mit Erstaunen fest, dass die Sonnenschirme und Tische am Sandstrand bereits abgeräumt sind und das Lokal geschlossen hat (Winterpause). So entschliessen wir uns, den Café an der Kite-Bar gleich nebenan zu geniessen.

Mmmh…, stolz präsentiert Anita ihren ersten Butterzopf, den sie in unserem kleinen Elektrobackofen gebacken hat. Wir freuen uns auf die willkommene Abwechslung zum einheimischen Einheitsbackwerk aus dem Supermarkt.



In La Manga (SP) (Sonntag, 1.11.2009)
Wetter: schön / Temp.: 23 Grad / Wind: 1 - 2 Bf.

Mit einer Ausnahme, als es einmal geregnet hatte, konnten wir während des ganzen Oktobers immer im Freien Essen. Dies ist wirklich ausserordentlich. Auch heute morgen essen wir unser Frühstück mit Butterzopf bei komfortablen 21 Grad vor unserem "Büssli".

Allerdings ist der Himmel heute Morgen von einer Hochnebeldecke überzogen. Erst gegen Mittag löst sich diese grösstenteils auf. Die Temperaturen erreichen deshalb heute nur verhaltene 23 Grad. Wind gibt’s ebenfalls nur wenig, und so können wir am Nachmittag im Strandcafé den Café in Ruhe geniessen.

Das Highlight des Tages: Trotz harzigem Internetzugriff während den letzten vier Tagen auf dem WLAN von "BrightSky", habe ich endlich den Notebook von Dagmar und Eugen so weit geupdatet und konfiguriert (Firewall, Virenscanner/Schild, Windows-Updates, AntiSpam, AntiPhising, AntiSpy, neueste Updates für Firefox und Co.), dass wir mit dem Internet nun gefahrlos eine Verbindung herstellen können. Der Aufwand ist, wie in der EDV üblich, meist grösser, als man zunächst annimmt ;-)


In La Manga (SP) (Montag, 2.11.2009)
Wetter: sehr schön / Temp.: 26 Grad / Wind: 1 - 3 Bf.

Trotz sternenklarer Nacht hielt sich die Lufttemperatur über 20 Grad. Eine warme Südströmung aus Afrika sorgt seit Tagen für dieses überdurchschnittlich warme Wetter. Wie die Aufnahme aus der Dachluke unseres "Elchis" zeigt, beginnt auch der heutige Tag mit einer traumhaft schönen Morgendämmerung.

Es ist ein besonders warmer Tag. Das Thermometer steigt bis auf 26 Grad, am Schatten gemessen. Am Nachmittag gibt's noch leichten Thermikwind aus Süden. Etwa eine Stunde können wir uns mit dem grossen Material vergnügen. Wer hingegen ein zu kleines Brett oder Segel hat, kommt heute kaum ins Gleiten.

Heute ist Vollmond. Der helle Geselle guckt zwischen den Wolken auf unseren Campingplatz und schaut, ob auch alle schön brav sind ;-)


In La Manga (SP) (Dienstag, 3.11.2009)
Wetter: sehr schön / Temp.: 25 Grad / Wind: 2 - 4 Bf.

Der Himmel über dem "Mar Menor" präsentiert sich heute Morgen wolkenlos und gestochen klar, die ideale Stimmung für unsere morgendlichen "Tai Qi Übungen".


Wir beginnen den Tag mit 16,5 Grad. Doch die strahlende Sonne heizt mächtig auf, so dass wir die 25 Gradmarke erreichen.

Bereits um elf Uhr ist "Surfing-Time", zwar nur mit dem grossen Segel, aber immerhin. Der Wind hält den ganzen Tag hindurch an. Wir sind volle fünf Stunden auf dem Wasser und surfen bis uns fast die Arme abfallen.

In La Manga (SP) (Mittwoch, 4.11.2009)
Wetter: sehr schön / Temp.: 25 Grad / Wind: 1- 3 Bf.

WLAN-Probleme von "BrightSky"

Heute Morgen haben wir "BrightSky" persönlich eine schriftliche Zusammenstellung der Servicequalität ihres WLAN-Netzwerkes übergeben. Die Bilanz des vergangenen Monats ist leider nicht berauschend. Lediglich an 8 Tagen war der Internetzugriff einwandfrei, an allen anderen Tagen war das Netzwerk entweder sehr langsam, instabil oder total unterbrochen. Wir sind gespannt darauf, was "BrightSky" nun unternimmt, um diesen untragbar schlechten Service zu verbessern, denn wir sind zweifellos nicht die einzigen Geschädigten, die bei "BrightSky" einen Beschwerdebrief deponiert haben. Schliesslich haben alle viel Geld dafür bezahlt.


Gemäss den Wetterprognosen wird es heute wieder wunderschön und warm. Ab morgen soll es jedoch Starkwind geben und auch kühler werden. Wir benutzen den noch windschwachen Tag und unternehmen mit dem Fahrrad einen Ausflug zum kleinen Hafen von "Cabo de Palos".


Die Hafenpromenade ist gesäumt von gepflegten Cafés und Restaurants. Die Konkurrenz ist gross, die Preise trotzdem ziemlich hoch, wahrscheinlich, weil hier die Mieten wegen der besonderen Lage ebenfalls gesalzen sind.


Obwohl es Mittag ist, bleiben die Lokale ziemlich leer. Vielleicht ist hier am Abend mehr los.



Windsurfen am Mar Menor (SP) (Donnerstag, 5.11.2009)
Wetter: sehr schön / Temp.: 23 Grad / Wind: 4 – 6 Bf.

Jeden Dienstag und Donnerstag findet auf dem Fussballplatz eine Gymnastikstunde für alle statt. Fünfzig Cents sind für die gut geführte und mit Musik untermalte Fitnessstunde absolut angemessen. Entsprechend viele Teilnehmer machen heute mit.


Die Windprognosen von "Windguru" und "Windfinder" werden heute sogar übertroffen. Um zehn Uhr bläst der Wind noch zögerlich mit 3 bis 4 Bf. aus nördlicher Richtung quer über das "Mar Menor". Noch sind wir am rätseln, welches Segel wir nehmen sollen und schauen den ersten Surfern gespannt beim Aufriggen zu.


Dann legt der Wind noch ein Beaufort zu, so dass wir mit 6,0 bzw. 5,4 m2 Segeln aufs Wasser können.

Nach der Mittagspause geht's dann richtig zur Sache. Der Wind fegt mittlerweile mit 5 bis 6 Bf. über das "Mar Menor". Wir wechseln unsere Segel und nehmen das 5,4 bzw. 4,7 m2 Segel.

Um drei Uhr erreicht der Wind mit satten 6 Bf. die Tagesspitze, so dass ich mit dem 4,7 m2 und dem kleinsten Brett (85 Liter) ab und zu sogar überpowert bin. Der Strand wird zeitweise in aufgewirbelte Sandwolken eingehüllt.

Montag, 26. Oktober 2009

Aufenthalt in Südspanien V (mit Elchi)

In La Manga (SP) (Montag, 26.10.2009)
Wetter: sehr schön / Temp.: 25 Grad / Wind: 1 - 2 Bf

Selbst gegen Ende Oktober sinkt die Temperatur in der Nach nicht unter 18 Grad ab. Auch heute empfängt uns wieder ein wunderschöner Tag.

Am Nachmittag unternehmen wir zusammen mit Eugen eine 25 km lange Fahrradtour in die umliegenden Hügel.

Die Tour führt durch die Dörfer "Los Belones", "Llano del Beal", sodann über einen Pass bis zur Durchfahrtsstrasse nach "Portman". Zurück geht's via "Los Belones" bis zum "Campingplatz Caravaning La Manga".

Die kurze Steigung auf der Naturstrasse hinauf bis zur Passhöhe macht uns relativ Untrainierten doch noch etwas zu schaffen.


Doch schon auf der Passhöhe ist die Strapaze bald einmal vergessen, denn von hier weg geht's mehrheitlich nur noch bergab.


Wir geniessen die Aussicht auf die zurzeit grünen Hügelketten um uns.

Bis zur gut ausgebauten Passstrasse nach "Portman" fahren wir relativ vorsichtig auf der Naturstrasse hinunter. Dann folgt die Downhill-Strecke auf der gut ausgebauten Passstrasse vorbei am "Golfplatz La Manga" bis kurz vor "Los Belones".

Unser Abendessen haben wir uns redlich verdient, auch wenn dies keine Höchstleistung war :-)

In San Javier (SP) (Dienstag, 27.10.2009)
Wetter: schön / Temp.: 23 Grad / Wind: 1 - 2 Bf

Da heute kein Surfwind vorhergesagt ist, nehmen wir den schon lange geplanten Rollerausflug ins ca. 30 km entfernte "San Javier" unter die Räder. Dagmar und Eugen begleiten uns mit ihrer "Suzuki". Wir nehmen die Uferstrasse um etwas mehr von der schönen Landschaft zu sehen.

Über "Los Belones", Los Nietos", "Las Urrutias" fahren wir nach "Los Alcazares". Das angepeilte Ziel, der Flughafen von "San Javier", liegt gleich hinter "Los Alcazares". Der Militärflughafen ist heutzutage auch gleichzeitig ein Zivilflughafen, von wo aus man beispielsweise direkt nach Zürich fliegen kann.


Nach einem kurzen Einkauf-Abstecher bei "Lidl" in "San Javier", sehen wir uns den Campingplatz "Mar Menor" an, der direkt hinter dem Flughafen liegt. Die Lage und das Ambiente sind nicht zu vergleichen mit unserem Campingplatz "Caravaning La Manga" bei "Cabo de Palos"

Auch die Infrastruktur ist minimal. Der Platz liegt zwar direkt am "Mar Menor", ist aber total offen und vom Wind ungeschützt.

Gleich gegenüber können wir im Dunst die "La Manga" Halbinsel wahrnehmen.

Wir fahren weiter durch ausgedehnte Artischocken-Plantagen zurück nach "Los Alcazares".

Die Artischocken scheinen kurz vor der Reife zu sein.

In einem der vielen Strandrestaurants geniessen wir eine feine Pizza und die schöne Aussicht auf die Strandpromenade und das "Mar Menor".


Immer wieder brausen Düsenjets vom nahen Flughafen im Formationsflug über unsere Köpfe.


Faszinierend ist auch das Lampenbild entlang der ausgedehnten Strandpromenade.


Anschliessend fahren wir zurück zu unserem Campingplatz.

Am Abend treffen wir uns mit Rosi und Hubert in ihrem schönen Heim auf dem Golf Club-Gelände. Danach essen wir im nahen Restaurant "Maribel" einen delikat zubereiteten Fisch.


Das Lokal verfügt über ein angenehmes Ambiente und einen erstklassigen Service. Das Preis-Leistungsverhältnis ist ausgezeichnet. Ein wunderbarer Abend und ein prachtvoller Tag gehen zu Ende.

In La Manga (SP) (Mittwoch, 28.10.2009)
Wetter: schön / Temp.: 23 Grad / Wind: 1 - 3 Bf

Am frühen Morgen ist der Himmel mehrheitlich bedeckt. Im Laufe des Morgens verschwindet die Wolkendecke allmählich und macht schönstem Sonnenschein Platz. Das Thermometer erreicht immerhin 23 Grad.

Probleme mit dem Internet-Zugriff in der Sektion "PQ"

"BrightSky", der WLAN-Anbieter auf dem Campingplatz, hat scheinbar unsere "Sektion PQ" gesperrt, denn der Zugriff aufs Netzwerk hat den ganzen Tag über nicht funktioniert. Erst am späteren Nachmittag haben wir wieder Zugriff aufs Internet. Es heisst, das Netzwerk sei wegen unerlaubtem Mehrfachzugriff eines Campinggastes abgeschaltet worden, weil dieser drei weiteren Anwendern freien Anschluss auf seinen 4-Port-WLAN-Router erlaubt habe. Darauf sei der "BrightSky-Platzmanager" von diesem sogar tätlich angegriffen worden, eine üble Angelegenheit, die letztendlich auch andere Anwender in der "Sektion PQ" betrifft. Wir hoffen, dass der fehlbare Gast seiner gerechten Strafe zugeführt wird.

Der Tatbestand des Betruges scheint hier offensichtlich erfüllt zu sein. Was für uns unerklärlich ist, dass "BrightSky" den Zugang der einzelnen WLAN-Router auf ihrem WLAN-Hotspot nicht mit einem MAC-Filter sperrt, und so jederzeit gezielt die Blockade eines fehlbaren Abonnenten erwirken könnte. Auch die Kontrolle, wer die Monatsgebühren bezahlt hat und wer nicht, scheint relativ rudimentär zu sein. Konkret dürften nur Kunden, welche die Gebühren bezahlt haben, überhaupt freigeschaltet werden. Das Problem mit dem unerlaubten Mehrfach-Zugriff am 4-Port-WLAN-Router wäre damit allerdings nicht gebannt. Da helfen nur visuelle Kontrollen vor Ort oder die Überprüfung des LAN-Zugriffsprotokolls auf dem betroffenen WLAN-Router (verbundene DHCP-Clients).

In La Manga (SP) (Donnerstag, 29.10.2009)
Wetter: sehr schön / Temp.: 24 Grad / Wind: 3 - 4 Bf.

"Windguru" und "Windfinder" haben für heute übereinstimmend 3 bis 4 Beaufort Wind vorhergesagt. Und tatsächlich am Nachmittag baut sich allmählich ein Südwind auf, der um drei Uhr schliesslich 3 bis 4 Bf. erreicht. Allerdings gibt es wegen der ablandigen Windrichtung gewaltige Windlöcher, die ein komfortables Windsurfen erschweren. Wer etwas auf sich hält, geht trotzdem aufs Wasser.


In La Manga (SP) (Freitag, 30.10.2009)
Wetter: sehr schön / Temp.: 24 Grad / Wind: 3 Bf.

"Aktion Datteln" startet im Morgengrauen am Strand vom "Mar Menor". Mit einer Baumzange bewaffnet pirschen wir uns auf den noch menschenleeren Sandstrand, wo die Dattelpalmen stehen. Wir suchen uns einen nicht allzu hoch hängenden Äst mit reifen Früchten aus. Ein krächzendes Geräusch schallt durch den Palmenwald, als die begehrte, prallvolle Dattelstaude vom scharfen Messer durchtrennt auf den sandigen Boden fällt.

Unbemerkt schaffen wir das gewichtige Stück auf unsere Parzelle.

Zur Trocknung hängen wir die Dattelstaude in unser Küchenzelt, wo die Datteln vor Feuchtigkeit geschützt in Ruhen reifen können.

Wir können es kaum fassen. Am Nachmittag baut sich doch tatsächlich wieder ein bemerkenswerter Thermikwind aus Süden auf, so dass wir immerhin mit unserem grossen Material zum Surfen kommen.

Volle zwei Stunden geniessen wir den relativ konstanten Dreierwind.



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