Achtung! Überfälle auf Autobahnumfahrung A7,
Barcelona (mautfreie Zone)
Gangster werfen mit Steinen auf Wohnwagen-Gespanne und Autos von Touristen und versuchen sie so anzuhalten, um sie auszurauben. Passiert am helllichten Tage am 16. September 2009 bei drei Wohnwagen-Gespannen kurz aufeinander. Die Besitzer des einen Wohnwagen-Gespanns sind uns persönlich bekannt.
Vorfall:
Ein unbekannter "Audi" mit spanischem Kennzeichen "7766 FM" nähert sich von hinten auf der Überholspur (Fahrzeug und KFZ-Kennzeichen wahrscheinlich gestohlen). Im Wagen sitzen zwei oder drei Gangster mit dunkler Hautfarbe und rundlichen Gesichtern (vermutlich südamerikanischer Abstammung) in weisse, lange Kittel gekleidet. Einer der Insassen wirft einen Stein zwischen das Wohnwagen-Gespann, so dass dieser mit lautem Knall gegen die Hecktüre des PKWs geschleudert wird. Der Audi fährt anschliessend auf gleiche Höhe auf und der Beifahrer deutet wild fuchtelnd nach hinten auf die Reifen.
Darauf hält das Wohnwagen-Gespann auf dem Pannenstreifen an. Der Fahrer steigt aus, um sich die Ursache für den Knall anzuschauen. Der "Audi" mit den drei Gestalten hält ebenfalls vor dem Wohnwagen-Gespann an und einer versucht sofort den Wohngespann-Fahrer in ein Gespräch zu verwickeln um ihn abzulenken. Derweil schleicht sich der andere auf die andere Seite des Wohnwagen-Gespanns und versucht die Fahrertüre aufzureissen. Glücklicherweise hat die Beifahrerin vorsorglich alle Türen des PKWs verriegelt (Zentralverriegelung).
Als die Gauner erkennen, dass ihr Überfall gescheitert ist verdrücken sie sich so schnell, wie sie gekommen sind. Die Insassen des Wohnwagen-Gespanns haben das Nachsehen und fahren, noch unter Schock stehend, ebenfalls weiter. Bei der nächsten Raststätte verlassen sie die Autobahn, um sich den Schaden genauer anzusehen.
Auf dem Parkplatz treffen sie auf zwei weitere Opfer der Gangsterbande, die das gleiche Schicksal ereilt hat. Bei ihnen hatten die Diebe mehr Erfolg. Sie haben sich ablenken lassen, so dass diese ungehindert und unbemerkt Papiere und Geld erbeuten konnten. Die entstandenen Schäden an den Fahrzeugen sind beträchtlich. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Was mit den Steinen auf der Autobahnfahrbahn passiert ist, bleibe mal dahingestellt. Scheinbar haben die Gauner die Fahrzeuge gewechselt oder mehrere gleiche KFZ-Schilder angefertigt, denn jeder der drei betroffenen Wohngespanne wurde von einem anderen PKW angehalten, jedoch mit gleicher KFZ-Nummer.
Was noch schwerer wiegt: Die angesprochene Polizeistreife auf der Autobahnraststätte kümmert sich überhaupt nicht um die Anliegen der Bestohlenen. Scheinbar haben sie andere Prioritäten. Nicht einmal ein Protokoll ist von ihnen zu bekommen. Oder macht die Polizei etwa gemeinsame Sache mit den Gaunern. Armes Spanien!
Wir können nur hoffen, dass das seltsame Verhalten dieser Polizeistreife ein Einzelfall war und sich die spanische Justiz um solche Raubzüge auf Autobahnen in angemessener Weise kümmert, denn dies sind beileibe keine Bagatelldelikte!
Was kann man dagegen tun?
Darauf hält das Wohnwagen-Gespann auf dem Pannenstreifen an. Der Fahrer steigt aus, um sich die Ursache für den Knall anzuschauen. Der "Audi" mit den drei Gestalten hält ebenfalls vor dem Wohnwagen-Gespann an und einer versucht sofort den Wohngespann-Fahrer in ein Gespräch zu verwickeln um ihn abzulenken. Derweil schleicht sich der andere auf die andere Seite des Wohnwagen-Gespanns und versucht die Fahrertüre aufzureissen. Glücklicherweise hat die Beifahrerin vorsorglich alle Türen des PKWs verriegelt (Zentralverriegelung).
Als die Gauner erkennen, dass ihr Überfall gescheitert ist verdrücken sie sich so schnell, wie sie gekommen sind. Die Insassen des Wohnwagen-Gespanns haben das Nachsehen und fahren, noch unter Schock stehend, ebenfalls weiter. Bei der nächsten Raststätte verlassen sie die Autobahn, um sich den Schaden genauer anzusehen.
Auf dem Parkplatz treffen sie auf zwei weitere Opfer der Gangsterbande, die das gleiche Schicksal ereilt hat. Bei ihnen hatten die Diebe mehr Erfolg. Sie haben sich ablenken lassen, so dass diese ungehindert und unbemerkt Papiere und Geld erbeuten konnten. Die entstandenen Schäden an den Fahrzeugen sind beträchtlich. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Was mit den Steinen auf der Autobahnfahrbahn passiert ist, bleibe mal dahingestellt. Scheinbar haben die Gauner die Fahrzeuge gewechselt oder mehrere gleiche KFZ-Schilder angefertigt, denn jeder der drei betroffenen Wohngespanne wurde von einem anderen PKW angehalten, jedoch mit gleicher KFZ-Nummer.
Was noch schwerer wiegt: Die angesprochene Polizeistreife auf der Autobahnraststätte kümmert sich überhaupt nicht um die Anliegen der Bestohlenen. Scheinbar haben sie andere Prioritäten. Nicht einmal ein Protokoll ist von ihnen zu bekommen. Oder macht die Polizei etwa gemeinsame Sache mit den Gaunern. Armes Spanien!
Wir können nur hoffen, dass das seltsame Verhalten dieser Polizeistreife ein Einzelfall war und sich die spanische Justiz um solche Raubzüge auf Autobahnen in angemessener Weise kümmert, denn dies sind beileibe keine Bagatelldelikte!
Was kann man dagegen tun?
Natürlich wäre es das Beste, solche Strassenabschnitte (oder Länder) generell zu meiden. Da dies nicht immer möglich/gewünscht ist, sollte man sich vorsehen und sich entsprechend umsichtig verhalten.
So ist es beispielsweise sinnvoll, auf solchen Strecken nicht die rechte Fahrspur zu benützen, sondern eine mittlere oder gar die linke Überholspur. Dabei sollte man solche Abschnitte in zügigem Tempo durchfahren. Die Aktionsfreiheit potentieller Täter wird dadurch stark eingeschränkt, und die Gefahr ausgebremst zu werden, drastisch verringert.
Das Gleiche gilt bei Autobahnmautstellen. Man sollte immer eine der linken oder mittleren Kassierstellen anfahren. Dadurch wird es Gaunern massiv erschwert sich unbemerkt von rechts ans Fahrzeug heranzumachen und möglicherweise die Reifen anzupiecksen.
Sollte man trotz aller Vorsichtsmassnahmen dennoch in die unangenehme Lage geraten, ist folgendes zu beachten:
So ist es beispielsweise sinnvoll, auf solchen Strecken nicht die rechte Fahrspur zu benützen, sondern eine mittlere oder gar die linke Überholspur. Dabei sollte man solche Abschnitte in zügigem Tempo durchfahren. Die Aktionsfreiheit potentieller Täter wird dadurch stark eingeschränkt, und die Gefahr ausgebremst zu werden, drastisch verringert.
Das Gleiche gilt bei Autobahnmautstellen. Man sollte immer eine der linken oder mittleren Kassierstellen anfahren. Dadurch wird es Gaunern massiv erschwert sich unbemerkt von rechts ans Fahrzeug heranzumachen und möglicherweise die Reifen anzupiecksen.
Sollte man trotz aller Vorsichtsmassnahmen dennoch in die unangenehme Lage geraten, ist folgendes zu beachten:
- Bei einem Knall liegt nicht unbedingt ein Reifenplatzer vor. Bevor überhaupt angehalten wird, sollte der Fahrer das Fahrverhalten des Fahrzeugs und des Wohnanhängers kritisch überprüfen und, wenn immer möglich, vorsichtig (eventuell mit eingeschalteter Warnblinkanlage) bis zur nächsten belebten Autobahnraststätte weiterfahren.
- Auf jeden Fall müssen die Fenster und Türen beim Verlassen des Fahrzeuges unbedingt verriegelt werden, auch auf dem Parkplatz einer Autobahnraststätte!
- Ein "Handy" und eine "Digitalkamera" können in solchen Fällen gute Dienste leisten. Ob das Fotografieren der Täterschaft eine gute Vorgehensweise ist, wird unterschiedlich beurteilt. Alleine der Anblick von "Handy" und "Digitalkamera" dürfte auf die Gauner bereits abschreckende Wirkung haben. Übrigens: Die Notrufnummer in Spanien und den meisten Ländern Europas ist heutzutage die 112.
- Für Betroffene auf der A7, speziell im Bereich "Barcelona und "Taragona", ist eine Telefon-Hotline eingerichtet worden, die auch Anrufe in deutscher Sprache entgegen nimmt und einen beratend zur Seite steht.
Sie lautet: 0034-902 200 320
Interessierte finden auf unserer Homepage weitere "Verhaltenstipps für Reisende auf Autobahnen".
Allzeit gute und sichere Fahrt wünschen Euch
Anita und Heinz
Allzeit gute und sichere Fahrt wünschen Euch
Anita und Heinz
(the travelling webmasters)
